Löten der Platinen

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Hardware / Löten der Platinen

Allgemeine Hinweise

  • Eine gute Anleitung zum SMD-Löten finden Sie beispielsweise unter http://www.elv-downloads.de/downloads/journal/smd-anleitung.pdf
  • Ein gutes Video wie man einen SMD-IC (den µController auch löten kann) unter http://www.youtube.com/watch?v=c3iPpsnHKds
  • Als Reihenfolge macht meist Sinn, mit Lötbrücken sowie den kleinsten Teilen und am wenigsten hitzeempfindlichen Teilen anzufangen. Je nach Platinenlayout mag aber auch eine andere Reihenfolge Sinn machen.
  • Verwenden Sie einen kleinen Lötkolben mit max. 30 Watt Heizleistung. Die Lötspitze sollte zunderfrei sein, damit die Wärme gut abgeleitet werden kann. Das heißt: Die Wärme vom Lötkolben muss gut an die zu lötende Stelle geleitet werden.
  • Die Lötung selbst soll zügig vorgenommen werden, denn durch zu langes Löten werden Bauteile zerstört. Ebenso führt es zum Ablösen der Lötaugen oder Kupferbahnen.
  • Zum Löten wird die gut verzinnte Lötspitze so auf die Lötstelle gehalten, dass zugleich Bauteildraht und Leiterbahn berührt werden. Gleichzeitig wird (nicht zuviel) Lötzinn zugeführt, das mit aufgeheizt wird. Sobald das Lötzinn zu fließen beginnt, nehmen Sie es von der Lötstelle fort. Dann warten Sie noch einen Augenblick, bis das zurückgebliebene Lot gut verlaufen ist und nehmen dann den Lötkolben von der Lötstelle ab.
  • Achten Sie darauf, dass das soeben gelötete Bauteil, nachdem Sie den Kolben abgenommen haben, ca. 5 Sek. nicht bewegt wird. Zurück bleibt dann eine silbrig glänzende, einwandfreie Lötstelle.
  • Voraussetzung für eine einwandfreie Lötstelle und gutes Löten ist eine saubere, nicht oxydierte Lötspitze. Denn mit einer schmutzigen Lötspitze ist es absolut unmöglich, sauber zu löten. Nehmen Sie daher vor jedem Löten überflüssiges Lötzinn und Schmutz mit einem feuchten Schwamm oder einem Silikon-Abstreifer ab.
  • Nach dem Löten werden die Anschlussdrähte direkt über der Lötstelle mit einem Seitenschneider abgeschnitten.
  • Beim Einlöten von Halbleitern, LEDs und ICs ist besonders darauf zu achten, dass eine Lötzeit von ca. 5 Sek. nicht überschritten wird, da sonst das Bauteil zerstört wird. Ebenso ist bei diesen Bauteilen auf richtige Polung zu achten. Löten Sie gerade bei ICs nicht alle Beinchen hintereinander, lassen Sie das Bauteil vorher abkühlen.
  • Nach dem Bestücken kontrollieren Sie grundsätzlich jede Schaltung noch einmal darauf hin, ob alle Bauteile richtig eingesetzt und gepolt sind. Prüfen Sie auch, ob nicht versehentlich Anschlüsse oder Leiterbahnen mit Zinn überbrückt wurden. Das kann nicht nur zur Fehlfunktion, sondern auch zur Zerstörung von teuren Bauteilen führen.

Bauteilbesonderheiten

  • Folienkondesatoren, Widerstände sowie die verwendeten Quarze haben keine Polung.
  • Die LEDs haben eine abgeflachte Seite, die im Bestückungsplan eingezeichnet ist.
  • Bei selbst gebohrten Platinen sollten Sie vor Lötbeginn prüfen, ob die Wannenstecker passen und ggf. die Bohrlöcher etwas vergrößern (mit einem 1mm Bohrer)
  • Die MCP2515 I/SO haben eine leicht abgeflachte Seite, welche auch im Bestückungsplan eingezeichnet ist.

Platinenbesonderheiten

  • Beim Einsatz des Devnodes ist zu beachten, dass der verwendete Festspannungsregler bei 24V Eingangsspannung sehr heiss werden kann und eher ineffizient ist. Ich habe die beiden äusseren Kontakte gebrückt und betreibe das Devnode mit einem DC-DC-Wandler (24 -> 5 Volt).
  • Nicht gerade günstig (Preise ca. 9 €) aber dafür Pinkompatible sind solche DC-DC Wandler wie der R-78B-1.0 DC/DC, die können direkt als Ersatz das vorhanden Spannnungsregler verwendet werden.
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